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Schweizer
Klagegedicht.
Vom
Arbeitsamt da komm ich
her
und
weis jetzt Stellen
gibt`s nicht mehr,
überall
auf Stufen und Kanten
sitzen
Asylanten mit Ihren
Verwandten,
und
draußen vor
verschlossenem Tor
stehen
geduldig Schweizer
davor,
und
wie ich so gehe am
Bahnhof vorbei
da
sehe ich nur Leute aus
der Türkei,
sie
feilschen und füllen
mit Geld ihre Taschen
da
gucken wir dumm wir
Schweizer wir Flaschen,
dann
fahr ich nach Hause mit
dem Bus
Vor
mir sitzt ein
wohlgebauter Russ,
und
wie ich weiter sitze und
lese
kommt
noch ein geflohener
Vietnamese,
ich
geh nach Hause wer steht
vor der Diele
ein
Wohnungssuchender
Tamile,
auch
an Renten können wir
uns nicht mehr laben
denn
leider sind wir keine
Jugoslawen,
drum übe Frau Calmy-Rey, sei
unser Gast
und
gib uns Schweizer was Du
noch übrig hast,
der
Ali hat Kohlen der
Hassan hat Drogen
der
Schweizer zahlt und wird
noch betrogen,
drum
sei dies Gedicht nun
endlich zu Ende
in der Hoffnung Frau
Calmy-Rey, es gibt eine
Wende
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